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Der lästige Fersensporn – Ursachen, Symptome und Behandlung

 

Mann fasst sich an seinen schmerzenden Fuß

© Jo Panuwat D AdobeStock 548450771

Im hektischen Alltag sind wir oft auf den Beinen, sei es bei der Arbeit, beim Einkaufen oder in unserer Freizeit. Doch was, wenn plötzlich jeder Schritt zur Qual wird? Dahinter könnte ein Fersensporn stecken. Erfahren Sie mehr über die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von Fersensporn, um bald wieder schmerzfrei durch den Alltag gehen zu können.


Was ist ein Fersensporn?

Ein Fersensporn entsteht durch eine Kalkablagerung am Fersenbein, meistens in der Nähe der Sehnenplatte, die die Ferse mit dem Fußgewölbe verbindet. Er kann sich an der unteren (plantaren) oder oberen (dorsalen) Ferse bilden. Der untere Fersensporn formt sich am Unterrand des Fersenbeins in Richtung der Zehen. Der obere Fersensporn hingegen entsteht am äußeren Fersenbein am Ansatz der Achillessehne.

Bemerkbar wird Fersensporn, als ein kleiner knöcherner Fortsatz am Fersenbein, der häufig Folge von Überlastung oder Fehlbelastung ist. Obwohl viele Menschen mit einem Fersensporn keine Beschwerden haben, kann der dornartige Auswuchs zu Schmerzen führen, insbesondere wenn das Fußgewölbe gereizt und entzündet ist.


Ursachen von Fersensporn

Es gibt verschiedene Faktoren, die zur Entstehung eines Fersensporns beitragen können. Häufig entstehen Fersensporne durch Überbelastung oder Fußfehlstellungen.

Langes Stehen oder Gehen auf harten Böden, falsches Schuhwerk oder plötzliche intensive sportliche Aktivitäten können zu einer Überbeanspruchung der Fußstrukturen führen. Ein erhöhtes Körpergewicht belastet die Füße und kann die Entstehung eines Fersensporns begünstigen. Auch Plattfüße, Hohlfüße oder andere Fußfehlstellungen können eine ungleichmäßige Belastung des Fußes verursachen und somit das Risiko eines Fersensporns erhöhen.

Etwa zehn Prozent der erwachsenen Bevölkerung leiden unter Fersenspornen, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Das Durchschnittsalter liegt zwischen 50 und 60 Jahren.


Symptome bei Fersensporn

Die Symptome eines Fersensporns können je nach Art und Schweregrad variieren. Das charakteristische Symptom eines Fersensporns ist ein stechender Schmerz an der Ferse, insbesondere beim ersten Auftreten nach dem Aufstehen oder nach längeren Ruhephasen.

Beim unteren Fersensporn sind typischerweise Druckschmerzen am unteren Fersenbein zu spüren. Die Schmerzen können nachlassen und bei Belastung wieder auftreten. Beim oberen Fersensporn treten Druckschmerzen im oberen Fersenbereich oder stechende Schmerzen am Ansatz der Achillessehne auf.

In manchen Fällen geht Fersensporn mit Entzündungen der Sehnenplatte einher, was zu weiteren Beschwerden führen kann.


Diagnose und Behandlung bei Fersensporn

Zur Diagnose eines Fersensporns erhebt die Ärztin oder der Arzt zunächst die Krankengeschichte und führt eine körperliche Untersuchung der Beine und Füße durch. Auch eine Röntgenuntersuchung kann bei Verdacht auf einen Fersensporn angeordnet werden, da dieser gut sichtbar ist.

Die Behandlung eines Fersensporns erfordert viel Geduld und zielt darauf ab, den Schmerz zu lindern, die Entzündung zu reduzieren und die Belastung auf die Ferse zu verringern. Neben Schonung, Sportpausen und Kühlung können folgende Behandlungsmöglichkeiten zum Einsatz kommen:

Schuheinlagen: Speziell angefertigte Einlagen können dabei helfen, den Druck auf die Ferse zu reduzieren und die Schmerzen zu lindern.

Physiotherapie: Durch gezielte Dehnungs- und Kräftigungsübungen kann die Muskulatur rund um die Ferse gestärkt und eine verbesserte Fußstellung erreicht werden.

Schmerzmittel: In einigen Fällen können Schmerzmittel wie entzündungshemmende Medikamente oder Cortisoninjektionen vorübergehend Erleichterung verschaffen.

Stoßwellentherapie: Bei hartnäckigen Fersenschmerzen kann eine Stoßwellentherapie in Erwägung gezogen werden. Dabei werden hochenergetische Schallwellen in die betroffene Region geleitet. Diese Wellen regen die Durchblutung an und fördern die Heilung des entzündeten Gewebes. Die Stoßwellentherapie kann Schmerzen lindern und die Beweglichkeit verbessern.

Operation: In seltenen Fällen, in denen alle anderen Behandlungsmethoden erfolglos bleiben, kann eine Operation erwogen werden. Dabei wird der Fersensporn chirurgisch entfernt, um die Schmerzen zu lindern. Die Operation wird jedoch nur bei schweren und langanhaltenden Beschwerden in Betracht gezogen.

Ein Fersensporn kann im Alltag zu erheblichen Einschränkungen führen und die Lebensqualität beeinträchtigen. Bei anhaltenden Schmerzen ist es ratsam, einen Facharzt oder Orthopäden aufzusuchen, um eine individuelle Behandlungsstrategie zu entwickeln und die Mobilität im Alltag zurückzugewinnen.

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